Die World Health Professions Alliance (WHPA) hat im Mai 2013 zu einer verstärkten Zusammenarbeit aller medizinischen Leistungserbringer aufgerufen. Die WHPA ist überzeugt, dass die Zusammenarbeit von Ärzten, Apothekern und weiteren medizinischen Leistungserbringern zu einer verbesserten Gesundheitsversorgung führt und einen effizienten Ressourceneinsatz mit sich bringt. Im Kanton Aargau stehen mit der Initiative der Aargauer Apotheken «Miteinander statt Gegeneinander» genau diese Forderungen im Fokus. Es liegt am Volk, am 22. September 2013 unser qualitativ hochwertiges Gesundheitssystem in der Verfassung zu verankern. 

Aarau, 05.06.2013: Die WHPA vereint die internationalen Verbände der Krankenpfleger, Apotheker, Physiotherapeuten, Zahnärzte und Ärzte und damit über 26 Millionen Angehörige aller Gesundheitsberufe. Die Allianz setzt sich seit 1999 für die Zusammenarbeit unter den medizinischen Leistungserbringern und mit den Anspruchsgruppen wie Regierungen und internationalen Organisationen wie die World Health Organisation (WHO) ein.

Die Zukunft eines hochwertigen Gesundheitssystems liegt in der Zusammenarbeit

Die WHPA hat soeben eine Stellungnahme zur interprofessionellen Zusammenarbeit im Gesundheitswesen «Statement on Interprofessional Collabortive Practice» veröffentlicht. Sie fordert darin eine verstärkte Zusammenarbeit aller Leistungserbringer, um den Zugang zu medizinischen Dienstleistungen zu verbessern, ein umfassendes, aufeinander abgestimmtes und sicheres Gesundheitssystem zu gewährleisten und den effizienten Einsatz von Ressourcen zu bewerkstelligen. Die WHPA ist überzeugt, mit der Förderung der verstärkten Zusammenarbeit Doppelspurigkeiten, Lücken und Fehler in der Gesundheitsversorgung zu minimieren.

«Miteinander statt Gegeneinander» setzt diese Forderungen 1:1 um

Die von den Aargauer Apotheken eingereichte Volksinitiative «Miteinander statt Gegeneinander» setzt wie die WHPA auf eine verstärkte Zusammenarbeit aller medizinischen Leistungserbringer. Über 50‘000 Aargauerinnen und Aargauer haben die Initiative unterschrieben und sprechen sich damit für eine partnerschaftliche Grundversorgung aus. Dank «Miteinander statt Gegeneinander» erhalten die Patienten:

  • bessere Qualität in der medizinischen Versorgung,
  • höhere Arbeitsteilung und Effizienz bei den Medizinalpersonen und
  • mehr Sicherheit.

Weitere Auskünfte erteilt: 
Fabian Vaucher, Präsident Aargauischer Apothekerverband, 079 507 98 05

Download Medienmitteilung [PDF]