Der Aargauische Apothekerverband ist enttäuscht über die Lancierung einer Volksinitiative zur Aufhebung des Selbstdispensationsverbotes. Die Initiative verfolgt den alleinigen Zweck, das Einkommen der Ärzte zu verbessern. Die Folgen wären fatal: Die bewährte Zusammenarbeit von Ärzten und Apothekern ginge verloren und die Gesundheitskosten würden alleine im Kanton Aargau infolge ökonomischer Fehlanreize um rund 140 Mio. CHF in die Höhe getrieben. Zudem müssten auf dem Land rund 40 Apotheken schliessen, ohne dass die Ärztedichte in diesen Regionen zunehmen würde. Die Grundversorgung würde auf dem Land massiv gefährdet.
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