Aargauer Apotheken setzen sich für ein erleichtertes Impfmanagement ein

Vom 22. April bis 17. Mai 2014 bieten 61 Aargauer Apotheken eine Aktion zur Impfberatung an. Während rund vier Wochen beraten die Apothekerinnen und Apotheker die Kunden rund um das Thema Impfungen und verhelfen ihnen zu einem elektronischen Impfausweis. Damit soll für die Kunden das Impfmanagement erleichtert werden. Die von pharmaSuisse in Zusammenarbeit mit dem BAG ins Leben gerufene landesweite Aktion ist Teil eines Programmes zur Verbesserung des Impfschutzes in der Bevölkerung.

Vom 22. April bis 17. Mai 2014 finden in über 200 Schweizer Apotheken Aktionswochen zur Impfberatung statt. Auch im Aargau nehmen über 60 Apotheken teil und stehen für Fragen und Beratung rund ums Impfen zur Verfügung. Dabei klären die Apothekerinnen und Apotheker ihre Kunden über deren individuellen Impfschutz auf. Denn der Schutz hält nicht in jedem Fall auf ewig. Abhängig von Alter und Gesundheitszustand jedes Menschen sind bestimmte Impfungen im Laufe eines Lebens mehrmals zu repetieren.

Elektronischer Impfausweis bringt Erleichterungen
Den Überblick über alle Impfungen zu behalten, fällt dabei oft schwer. Der elektronische Impfausweis schafft Abhilfe und ermöglicht eine vereinfachte Übersicht für die Patienten und den Hausarzt. Dank dem neuen elektronischen Ausweis hat der Patient jederzeit und von überall her Zugriff auf seine Impfdaten. Auch kann er seinem Hausarzt den Zugang zu seinen Daten ermöglichen. Zudem lassen sich mit dem elektronischen Ausweis fehlende Impfungen und notwendige Auffrischungen einfach identifizieren. So erhält man etwa auf Wunsch eine automatische Erinnerung, wenn eine Impfung fällig wird.
Unter www.meineimpfungen.ch können Impfausweise für die ganze Familie selbständig erstellt werden. Während den Aktionswochen validieren die 61 Aargauer Apotheken bei Vorzeigen des Impfbüchleins den elektronischen Impfausweis zum Aktionspreis von 19 Franken.

Nationale Aktion zur Verbesserung des Impfschutzes
Die Aktionswochen sind Teil eines von pharmaSuisse ins Leben gerufenen Programmes. Mit diesem unterstützt der Verband das Vorhaben des BAG sowie der WHO, den Impfschutz der Bevölkerung zu verbessern. Ziel ist, die Apotheken als Impfkatalysatoren zu etablieren und den Hausärzten Entlastung zu ermöglichen. In den letzten Jahren hat sich nämlich gezeigt, dass bei rasch auftretenden Pandemien oder neuen Ansteckungsgefahren Versorgungsengpässe bestehen. Aus diesem Grund unterstützt auch Ursula Egloff, Inhaberin der TopPharm Zentrum Apotheke in Muhen sowie Vizepräsidentin des Aargauischen Apothekerverbandes, mit ihrem Team die Aktion: «Die Apotheken bieten sich mit ihrem feinmaschigen Apothekennetz geradezu an, die Versorgungssicherheit zu erhöhen, » ist sie denn auch überzeugt.
Die Webseite des Aargauischen Apothekerverbandes www.apotheken‐aargau.ch informiert, welche Apotheken die Impfaktionen anbieten.